Betriebliches Gesundheitsmanagement und Kommunikation

Nächster Termin:
14.02.2024
Kurs endet am:
15.05.2024
Gesamtdauer:
540 Stunden in 60 Tagen
Praktikum:
Nein
Unterrichtssprachen:
  • Deutsch
Veranstaltungsart:
  • Weiterbildung 
Angebotsform:
  • E-Learning 
Durchführungszeit:
  • Tagesveranstaltung
Teilnehmer min.:
7
Teilnehmer max.:
20
Preis:
keine Angaben
Förderung:
  • Bildungsgutschein 
  • Deutsche Rentenversicherung 
Abschlussart:
Zertifikat/Teilnahmebestätigung 
Abschlussprüfung:
Nein
Abschlussbezeichnung:
keine Angaben
Zertifizierungen des Angebots:
  • SGB III-Maßnahmezulassung 
Maßnahmenummer:
  • 955/210/22
Angebot nur für Frauen:
Nein
Kinderbetreuung:
Nein
Link zum Angebot:
Infoqualität:
Suchportal Standard Plus

Zielgruppen:
Fachkräfte und Akademiker:innen
Fachliche Voraussetzungen:
keine
Technische Voraussetzungen:
Keine besonderen Anforderungen.
Systematik der Agenturen für Arbeit:
  • C 1045-15-15 Gesundheitsberatung

Inhalte

 „Man kann nicht nicht kommunizieren“ ist ein bekannter Satz des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick. Kommunikation ist die Basis des gesellschaftlichen Miteinanders. Konflikte sind dabei vorprogrammierte Alltagserscheinungen. Im Beruf treten sie intern unter Mitarbeitern und Vorgesetzten oder extern mit Kunden und Partnern auf. Das Seminar beginnt mit den Grundlagen der Kommunikation und des Konfliktmanagements. Mithilfe dieser theoretischen Basis wird ein praxisnaher Schwerpunkt auf die Methoden der Konfliktbewältigung gelegt. Das Seminar bietet sich als ergänzende Qualifizierung für Projektmanager und Trainer an, um die eigenen Kompetenzen in Kommunikation und Konfliktmanagement zu professionalisieren. Es dient auch als weitreichende Weiterbildung für Facharbeiter und Akademiker aus allen Richtungen, die im Bereich Kommunikation agieren oder ihre Fähigkeiten im Konfliktmanagement für berufliche Zwecke ausbauen möchten.


!Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements


*Teambuilding

*Historie und Entwicklung

*Was ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement?

*Unterschiede zwischen Betrieblicher Gesundheitsförderung und Betrieblichem Gesundheitsmanagement

*Gründe für ein BGM – „Harte“ und „Weiche“ Orientierungspunkte

*Die 3 Säulen des BGM, Gesetzliche Verankerungen

*Nutzen eines BGM


!Rechtliche Grundlagen


*Arbeitssysteme, Rechtsgrundlagen und Normen/Datenschutz

*Präventionsparagraph – §20 SGB V – Unterstützung der gesetzlichen Krankenversicherungen

*Das Präventionsgesetz – Aktueller Stand

*Psychische Gefährdungsbeurteilung (§5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen, Abs. 3 Nr. 6 ArbschG)

*Grundlagen aus dem Arbeitsschutz und der Arbeitssicherheit

*Sozialgesetzbuch


!Physiologische und psychologische Grundlagen


*Grundlagen der Physiologie, Anatomie – Typische Krankheitsbilder im Arbeitsumfeld

*Grundlagen der Psychologie – Typische Krankheitsbilder durch psychische und soziale Belastung

*Gefährdungsbeurteilungen – Planen, Durchführen, Bewerten, Maßnahmen, Evaluation


!Handlungsfelder der Gesundheitsförderung


*Krankenrückkehrgespräche

*Arbeitsschutz und Umweltschutz

*Ergonomie am Arbeitsplatz, Sport und Bewegung

*Gesunde Ernährung, Resilienz, Work-Life-Balance

*Burnout-Prävention in Unternehmen und Organisationen

*Umgang mit Sucht

*Zeit- und Selbstmanagement/Stressmanagement

*Führung und Gesundheit


!Kompetenzen des BGM


*Kommunikation, Gesprächsführung, Konfliktmanagement

*Krankenrückkehrgespräche

*Moderation und Präsentation

*Projektmanagement


!Prozess zur Einführung eines BGM / Fallstudie


*Der BGM-Prozess:


*Bestandsaufahme und Analyse, Zielsetzung

*gesundheitsförderliche Maßnahmen, Evaluation



*Planung im Management

*Unternehmerische Ziele, Grundsätze und Visionen

*Kosten und Nutzen der Einführung eines BGM

*Interne und externe Akteur:innen des BGM (Betriebsärzt:innen, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsrat, Krankenkassen, Unfallversicherungsträger:innen)

*Maßnahmen des BGM: Fehlzeitenmanagement, Betriebliches Eingliederungsmanagement BEM, Betriebliche Gesundheitsförderung BGF

*Steuerung des BGM: Analyse, Controlling, Evaluation

*Budgetplanung

*Mögliche Kooperationen, finanzielle Unterstützungen, Netzwerkaufbau

*Gesundheitskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit/internes und externes Marketing

*Hürden bei der Einführung des BGM



!Prüfungen


*Interne schriftliche Prüfung

*Fallstudie

!Grundlagen der Kommunikation


*Kommunikation – Was bedeutet das?

*Wie funktioniert Informationsaustausch?

*Kommunikationsmodelle


*Das Kommunikationsmodell von Watzlawick

*Das Kommunikationsmodell von Schulz von Thun



*Kommunizieren Frauen und Männer anders?

*Interkulturelle Kommunikation


!Grundlagen des Konfliktmanagements


*Konfliktdefinition

*Konfliktarten

*Eskalationsstufen

*Konflikte erkennen

*Konflikte nutzen

*Die eigene Einstellung zu Konflikten

*Konfliktlösung


!Methoden zur Konfliktbewältigung


*Die Transaktionsanalyse


*Grundelemente der Transaktionsanalyse

*Praktische Anwendungsmöglichkeiten

*Wichtige Grundüberzeugungen und Grundeinstellungen

*Erkennen eigener Stärken und Schwächen

*Wie kommuniziere ich optimal?

*Wie kann ich andere besser überzeugen?

*Wie reagiere ich auf Provokationen?

*Erkennen von Manipulationsversuchen

*Der Einfluss einer wertschätzenden inneren Grundhaltung auf den Gesprächsverlauf

*Gründe für Kommunikationsstörungen erkennen

*Erkennen von Konfliktmustern

*Die Modelle der TA: Das Persönlichkeitsmodell, das Kommunikationsmodell, das Rollenmodell

*Drei Regeln der Transaktionsanalyse

*Die drei Ich-Zustände: Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich



*Arbeiten mit dem inneren Team


*Das Modell des „inneren Teams“

*Innere Pluralität

*Kooperative Führung

*Innere Teamkonflikte

*Der innere Teamaufbau

*Praktische Umsetzung



*Gewaltfreie Kommunikation


*Grundlagen der GFK in Theorie und Praxis

*Die vier Schritte: Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse, Bitten

*Selbst-/Fremdeinfühlung, Empathie in Konflikten

*Umgang mit Ärger, Wut und mit starken Emotionen

*Zustimmung/Ablehnung (Nein sagen, Ja sagen)

*Vorwürfe in einen hilfreichen Dialog wandeln

*GFK und das innere Team

*Das eigene Kommunikations- und Konfliktverhalten reflektieren

*Die verschiedenen Möglichkeiten, eine Botschaft zu hören und sich selbst auszudrücken

*Eskalationsdynamiken und Konfliktverläufe

*Umgang mit Eskalation und offener Gewalt

*Dankbarkeit und Wertschätzung

*Dimensionen der Bedürfnisse

*GFK im Alltag



*Typenindikatorenmodelle


*Erstellen des eigenen Persönlichkeitsprofils

*Das eigene Verhalten reflektieren und verstehen

*Das Verhalten anderer verstehen und respektieren

*Unterschiede der Persönlichkeitstypen und der Verhaltensweisen

*Erfolgreiche Strategien im Umgang mit anderen



*Das Konfliktgespräch


*Gesprächsstrategien sinnvoll einsetzen

*Vorbereitung von Gesprächen

*Zielorientierung im Gespräch

*Aktives Zuhören

*Fragetechniken

*Überzeugende Argumentation

*Umgang mit Einwänden





!Prüfung


*Interne schriftliche Prüfung

Alle Angaben ohne Gewähr. Für die Richtigkeit der Angaben sind ausschließlich die Anbieter verantwortlich.

Erstmals erschienen am 07.09.2023, zuletzt aktualisiert am 14.02.2024